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2018 MainLauf (siehe auch: LINK "Am Main unterwegs")


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Drei Läufer (Georg, Rainer, Jörg) und ANSICHT.
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Das Team an der Main- Mündung.



   MainLauf 2018

Nach hektischen Wochen für uns Beide, haben wir kurz vorher noch die Strecke korrigiert und kleine Verbesserungen vorgenommen.
Wie gewohnt, vor längeren Läufen, sind wir einen Tag vorher an den Startort, diesmal bei Kulmbach, gefahren. Unser Hotel „Gasthof Weinbrücke“ liegt nur wenige Kilometer von Kulmbach entfernt am Weißen Main.

Die erste Aktion nach dem Auspacken war unser Spazierang am Main. Wir wollten nur etwas am Weißen Main spazieren und fanden uns plötzlich in der Kulmbacher Altstadt wieder.
Auf dem schönen Weg hatten wir stets die Plassenburg über Kulmbach im Blick. Obwohl der historische Markt wegen Bauarbeiten gesperrt war, konnten wir viel von Kulmbach sehen.

Die kleinen Gassen und historischen Gebäude gefielen uns sehr. In der Nähe einer ehemaligen Mühle in Kulmbach gönnten wir uns ein kühles Bier und fanden nette, einheimische Gesprächspartner.

Am nächsten Tag, kurz nach dem Frühstück, zog ich meine Laufsachen an und lief etwas am Weißen Main entlang. Die Burg Plattenberg grüßte in der Vormittagssonne. So beschloss ich dann, hoch auf den Burgberg zu laufen.
Tolle Aussichten hatte ich.

Unsere Unternehmungen, nun das Laufen am Main, von Georg und mir, und Dagmars Erkundungen und Besichtigungen, wenn sie Zeit hatte, waren einfach genial und erlebnisreich!
Wir sahen viele schöne Orte: LINK "Am Main unterwegs".

Für den nächsten Tag hatten wir uns die Besichtigung Bayreuths vorgenommen. Wir parkten in der Nähe des Rotmaincenters. Am Markt wollte Dagmar Baguette für den nächsten Tag kaufen. Sie brachte gleich Kaffee und Kuchen mit, den wir draußen genossen. Vom Sternplatz wollten wir Richtung Festspielhaus gehen, wählten aber zuerst die falsche Richtung und kamen so zum Neuen Schloss mit dem schönen Hofgarten.

Wir spazierten an den schönen Frühlingsblumen vorbei.
Dann kehrten wir um, und gingen, bei brütender Hitze, die ca. zwei km zum Festspielhaus vorbei am renovierten königlichen Opernhaus.
Wir diskutierten mit einer Bayreutherin über die Vermarktung der Sehenswürdigkeiten Bayreuths. Ihr gefiel nicht, dass Bayreuth nur auf das Festspielhaus reduziert wird.

Auf dem Rückweg zum Auto machten wir wieder einen Stopp am Markt, diesmal nicht für Kaffee sondern für ein alkoholfreies Weizen. Zurück im Hotel ruhten wir uns etwas aus.
Dann holte Jörg Georg vom Bahnhof in Kulmbach ab und wir gingen zusammen nochmal am Weißmain spazieren.

Den Abend ließen wir im Hotelrestaurant ausklingen.

Am Sonntag Morgen sind wir kurz nach 8:00 Uhr gestartet. Dagmar hat es bildlich festgehalten.

Die ersten Kilometer am Weißen Main waren uns ja schon bekannt. Es lief sehr gut. Kühler Morgen und Sonne und wunderbare Sichten auf das Weiß Main Tal.

Bald erreichten wir den ersten VP. Dagmar hatte uns einen Rastplatz mit Tisch und Bank ausgesucht.
Das erlebten wir oft auf unserem langen Lauf. Immer wieder war Dagmar bemüht, einen schönen Platz als VP zu finden. Das gelang ihr fast immer.

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    LINK: Die Plassenburg über Kulmbach.
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Weißer Main.





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Am Weißen Main noch allein.
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Jetzt schon platt?



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Versorgung bequem!
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Vor dem Start einer Etappe.



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Bequem mit Blick auf den Main. VP. Dagmar hat für uns fast immer tolle VPs gefunden.
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Für uns immer etwas leckeres zum Speisen angerichtet.



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Bankversorgung.
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Da sind wir zu dritt am VP!


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In Kulmbach.
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Chef-Betreuerin Dagmar am Weißen Main.


Entweder fand sie dafür eine Bank am Main im Schatten einer Weide oder Tisch und Bank an einem Ortseingang.
Mühselig ist es, ich versuche es trotzdem, im weiteren Text, all die schönen Plätze, Orte, Städte und beeindruckenden Landschaften aufzuzählen, durch die uns der Main Radweg führte.

Wir waren guter Dinge und hatten immer etwas zum Erzählen. An den VPs und am Abend berichtete uns Dagmar von ihren Erlebnissen.
Nach dem ersten VP, auf einem Radweg, der an einer Straße für einige Kilometer entlang führte, gab es hunderte von in zwei Reihen fahrenden Motorrädern zu bestaunen.

Es waren die Teilnehmer der Sternfahrt dort, die auch von vielen Polizei Motorrädern begleitet wurden.

Immer wieder überquerten wir auf schönen Wegen den Main und kamen an historischen Gebäuden vorbei oder liefen auch durch Waldstücke.

Bald erreichten wir eine lang anhaltende Steigung bei Escherich, die uns hinauf nach Bischofsgrün führte. Der Radweg führte fast immer direkt am dort schmalen Weißen Main entlang. Die restlichen ca. vier Kilometer bis zur kühlen Weißmain Quelle wurden wir von Dagmar und Charly begleitet.

Die Unterkunft im Hotel Siebenstern war einfach aber gut, wie das Essen und das Frühstück dort. Der Anstieg zur Weiß Main Quelle zog sich und war anstrengend aber schön. An der Quelle füllten wir unsere Trinkflaschen und genossen das kalte Wasser. Der Abstieg von 887 Metern zurück nach Bischofsgrün war schnell erledigt. Wir sahen uns noch etwas den Ort an, um dann bald lecker zu essen.

Am anderen Morgen fuhren wir nach dem einfachen und guten Frühstück mit dem Auto nach Wasserkraut und stiegen zur Rot Main Quelle auf. Schöne Wege durch den noch kühlen Wald führten uns zur Quelle.

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Schauen.
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In Bayreuth.



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Festspielhaus in Bayreuth.
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In Bayreuth in historischen Kostümen.



Alles ist gut ausgeschildert und zusätzlich unterstützten wir unsere Pfadsuche durch Navi und Laufuhr. Als wir in Bayreuth ankamen, liefen wir am Hofgarten vorbei, erreichten den Sternplatz und bald auch den Treffpunkt. Dort erwarteten Dagmar, Rainer und Charly uns schon. Hallo, und alles war gut. Für diesen und den nächsten Tag begleitete uns Rainer.

Schade für die, die dieses wunderbare Ereignis nicht miterleben durften.
Kaum waren wir ein paar Kilometer gelaufen, wurden die giftig grünen und dunklen Wolken vom Winde verwirbelt. Blitze zuckten und wir erreichten bald ein einsames Gartenhaus und stellten uns unter einen Dachvorsprung unter.

Alles gut gegangen.
Nach etwa 15 Minuten regnete es kaum noch und wir liefen entspannt weiter.
Bei Kulmbach dann der Blick auf das Hotel „Weinbrücke“ etwas entfernt, in welchem wir zwei Nächte und Georg eine Nacht verbrachten. Der Rote und der Weiße Main vereinigen sich bei Kulmbach zum Main.

Die Etappe zwei endete in Burgkunstadt, wo wir gerade noch vor einem weiterem Gewitter eintrafen. Das Hotel Drei Kronen bot uns gute Unterkunft und leckeres Essen. Am Abend unterhielten wir uns noch etwas auf dem Parkplatz mit netten Monteuren aus Thüringen. Am nächsten Morgen genossen wir die leckeren Angebote des Frühstücksbuffets.

Überhaubt hatten wir fast mit jedem Hotel eine sehr gute Wahl getroffen und wurden kulinarisch echt verwöhnt! In Würzburg zum Beispiel, konnte nur ich die dargebotene Haxe am Abend erledigen. Charly freute sich auf die Reste, die Georg und Dagmar nicht verzehren konnten und die wir uns hatten einpacken lassen.

Rainer begleitete uns noch bis Hallstadt auf der gesamten dritten Etappe.
Dann waren Georg und ich wieder allein auf der tollen Strecke.

Immer wieder Burgen, Burgruinen oder Schlösser.
Das Maintal ist wunder schön!

Immer wieder tolle Verpflegungspunkte, viel Sonne und gute Laune.

An vielen Stellen war das Maintal sehr breit.
Wunderschöne Auenlandschaft mit bunten Orten, die sich auch mal den Hang hochzogen und viel, sehr viel unterschiedliches Grün. Gepflegte Orte mit bunten Blumenbeeten,viele Radfahrer und auch vereinzelte Wanderer. Und immer wieder rief ein Kuckuck aus der Ferne im Maintal irgendwo.

Maikäfer habe ich öfter mal gesehen. Die letzten Maikäfer sah ich davor vor Jahrzehnten!

Immerwieder der Duft nach Flieder! Violett, weiß oder himmelblau: der Fliederduft wird mir nicht aus der Nase gehen!

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Am Sternplatz.
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Brunnen vor dem Neuen Schloss in Bayreuth.




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Opernhaus in Bayreuth.
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Start zum MainLauf.


Manchmal zog sich die Strecke etwas in der Hitze dahin.
Wir hatten durchweg gutes Laufwetter. An den ersten Tagen war es sogar ziemlich warm. Auch die beiden letzten Tage waren wieder etwas wärmer. Dazwischen hatten wir viel Sonnenschein und Temperaturen um die 15 bis 17 Grad Celsius. Also gut zum Laufen. Im Maintal wehte uns oft ein frischer Wind entgegen.

Mir ging es sehr gut beim Laufen. Nur zwei Tage hatte ich etwas Überlastungsbeschwerden am linken Knie. Sonst keinerlei Einschränkungen. Jeden Morgen machte ich meinen Kraftsport – und Gymnastikübungen. Am Abend auch, aber ein paar Serien weniger. Damit hatte ich alles im Griff.

Wir sahen sehr viel Kirchen, Heiligenbilder an Gebäuden oder einfache Schreine mit Heiligenfiguren darin.

In Würzburg hatten wir einen Tag Laufpause. Wir sahen uns die Stadt und die Festung Marienberg an. Von dort hatten wir tolle Ausblicke auf die Stadt.

Am Abend aßen wir im Kranen Haxe. Georg wurde mit Bier getauft. Ein Kellnerin war etwas ungeschickt und übergoss ihn und den Hund mit Bier. Dafür bekam er ein Extra-Freibier. Die Hose trocknete ja wieder.

Vom Tal und Radweg aus sahen wir oft Burgen, Schlössen und Kirchen. Kloster Banz grüßte vom Berg bei Bad Staffelstein aus der Ferne. Ganz hervorragende Ort wie: Bayreuth, Eltmann, Haßfurt, Dettelbach, Ochsenfurt, Marktheidenfeld, Wertheim Freudenberg, Aschaffenburg und viele andere, durchliefen wir. Immer wieder schöne, gepflegte Altstädte und hübsche Fachwerkhäuser.

Wir durchliefen das Fichtelgebirge, die Fränkische Schweiz, den Frankenwald, das Fränkische Weinland, den Spessart und auch die Haßberge.

Gruppen von Radfahrern überholten uns mehrfach und fragten schließlich, was wir vorhätten. Mit Staunen wurde zur Kenntnis genommen, dass wir den gesamten Main abliefen. Da gingen Daumen hoch, da wurde Bewunderung ausgedrückt. Die Radfahrer waren oft am Abend, für die Tagestour, nicht weiter gefahren als wir gelaufen.

Dann endlich der letzte VP?
Schade.
Etwas traurig waren wir schon. Langsam setzten wir uns in Bewegung. Irgendwann sahen wir Mainz. Noch einige Laufkilometer entfernt. Ja, der MainLauf wird bald zu Ende sein.

Schade.

Es war ganz toll!
Georg und ich waren laufend unterwegs. Dagmar hat uns wieder ganz hervorragend betreut und versorgt.
Wir hatten tolle Aussichten unterwegs. Kaum Spuren der Anstrengungen der insgesamt elf Lauftage. Wir liefen zur Mainmündung. Dagmar überholte uns mit dem Auto. Dann ließen wir uns fotografieren.
Ende.
Aus!

Georg duschte und fuhr bald nach Hause. Dagmar und ich sehen uns noch in Mainz um und philosophierten noch über die viel zu schnell zu Ende gegangenen Tage. Das war ein ganz tolles Erlebnis!
Ein wunderbarer Urlaub und ein klasse Lauf mit Georg!


 Letzte Änderung: 12.05.2018 (I. Korrektur) © Joerg Segger




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Am Weißen Main beim Hotel "Weinbrücke".
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Am ersten VP.




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Erster VP bei Ludwigschorgast.
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Dagmar war in Bad Berneck.




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Kurpark Bad Berneck.
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Vorbeifahrt von Sternfahrt - Teilnehmern.




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Auf dem Weg zum zweiten VP.
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Am Weißen Main.




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Auf dem Weg zur Weiß Main Quelle.
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An der Weißmain Quelle.




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An der Rot Main Quelle.
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Ich an der Rot Main Quelle.




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Landschaft.
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In Bayreut, nach etwa 24Km, treffen wir Rainer.
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Nach dem Gewitter hinter Bayreuth.



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Dreschenau: Aufregend bemalt!
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Am Zusammenfluss Weißer Main und Roter Main, bei Kulmbach.



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Ein Stein ist im Schuh!
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Auch mal an der Straße entlang aber auf einem Radweg.




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Burgfried.
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Immer wieder schöne Kirchen.



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Schöner Weg im Wald am Main entlang.
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Es lief sich wunderbar. Bei Burgstall.



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Die Mainaue
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Kloster Banz.



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Heiligenfigur hinter Glas.
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Läufer in freien Wildbahn.



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Traktorruine.
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Hübsche Fachwerkhäuder. Zeil am Main.



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Hübscher Marktplatz.
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In Hassfurt.



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Mainüberquerung bei Wipfeld mit der Fähre!
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Main.



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Störche brüten bei Wipfeld.
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Kein Tiefflieger: Museum bei Stammheim.



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Straßenquerung.
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Zeit für Faxen. Das Fahrzeug bleibt stehen!



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Weininsel bei Volkach.
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Sommerach.



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Münsterschwarzach.
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Rathaus in Dettelbach.



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Viele Mainbrücken haben wir gequert!
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Tolle Spiegelungen!



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Einfach schön!
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Schöne Gebäude.



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Der Main vor Randersacker.



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Hundebekanntschaft bei Randersacker.
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Die Festung Marienberg bei Würzburg.



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Stadtansichten: Würzburg.
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Würzburg.



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Radweg durch das Mainal.
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Rothenfels.



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Unterwegs.
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Maibaum in Neuenbuch.



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Vor Freudenberg.
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Rathaus in Freudenberg.



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Testfahren für später.
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Zuschauer.



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Blütenpracht.
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So viel Ruhe am Main.



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Am Rathaus in Offenbach.
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In Frankfurt.



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Mainhatten.
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Mainzer Dom in Sicht!
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Mainmündung.



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Null, Null aber kein Klo!
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In Mainz.